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Die Pathardi-Aktion wird im Jahr 1967 ins Leben gerufen. Es ist das Jahr einer großen Hungersnot in Indien, ausgelöst durch eine anhaltende Dürre und Vernichtung der Ernten. Mitglieder der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar in Hamburg-Niendorf beschließen, eine kleine, von Jesuiten geleitete Station mit mehreren Jungen im Ort PATHARDI langfristig zu unterstützen. 1970 wird der gemeinnützige Pathardi-Verein e. V. gegründet und am 21.09.1971 ins Vereinsregister eingetragen. 1974 wird den Kindern in Pathardi ein festes Wohnhaus gebaut. Im Jahr 1984 werden erstmalig persönliche Patenschaften zur Unterstützung von weiteren Kindern vergeben, die in Heimen in AJRA, WATANGI und BELAGAVY (bis 2014: BELGAUM) wohnen. 2014 kam ein Wohnheim in GHULEWADI hinzu.

Pathardi_Wohnheim 'Bhakti Niwas' in Pathardi

Das Wohnheim „Bhakti Niwas”, das bis zu 35 Jungen aufnehmen kann, liegt im Ort PATHARDI (ca. 27.000 Einwohner) in einem kargen Gebiet, welches landwirtschaftlich geprägt ist und häufig unter Wassermangel leidet. 21% der erwachsenen Männer und 36 % der erwachsenen Frauen sind in diesem Gebiet Analphabeten (Erhebung 2011). Der Ort ist der Namensgeber unseres Vereins, da unsere Hilfe 1967 dort begonnen hat.

Ajra-Watangi_Wohnheim 'Holy Family Convent' in Watangi

In den Wohnheimen in Watangi und Ajra (Ajara) können 35 bzw. bis zu 80 Mädchen betreut werden. Das Gebiet ist überwiegend geprägt durch Landwirtschaft, da es hier in der Regel ausreichend regnet. Nach einer Erhebung von 2011 liegt die durchschnittliche Analphabetenrate bei 25%.

Das St. Joseph-Kloster in Nagoa (Verna) ist ein Zweig der Holy Family Society, der von Schwestern der Holy Family of Nazareth, Sancoale, geleitet wird. Die Schwestern unterhalten in St. Joseph eine Schule und ein Mädcheninternat. Hier leben etwa 140 Schülerinnen, die aus sehr armen, einfachen und zum Teil zerbrochenen Familien aus verschiedenen Teilen Goas stammen. Das Internat gibt den Eltern die Sicherheit, dass es ihren Kindern gut geht. Sie Vertrauen Ihre Kinder den Schwestern an, da sie wissen, dass diese sich sehr für ihre Kinder und deren individuelle Entwicklung einsetzen.

Ghulewadi_Patenmädchen mit Betreuerinnen vor Wohnheim 'Asha Tara' in Ghulewadi

Das Wohnheim „Asha Tara Yuvati Kendra”, das 22 Mädchen eine vorübergehende Heimat bietet, liegt im Ort GHULEWADI (ca. 22.000 Einwohner) am Rande eines Dürregebietes. Mehr als 60 % der erwachsenen Frauen sind in diesem Gebiet Analphabeten (Erhebung 2011).