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 2020

Der Pathardi-Verein-Hamburg startet das Projekt zur Unterstützung der Ausbildung von Krankenschwestern in Shevgaon

Die Schwestern des “Medical Mission Secular Institute“, dem indischen Zweig des süddeutschen Säkularinstitutes “Gemeinschaft der Missionshelferinnen”, betreiben seit 1974 in der Kleinstadt SHEVGAON, 20 km nördlich von Pathardi (Karte), das Krankenhaus Nityaseva.

Im Laufe der Jahre ist das Krankenhaus enorm gewachsen. Das Krankenhaus verfügt mittlerweile über 150 Betten, wobei tatsächlich oftmals deutlich mehr Patienten aufgenommen werden, die dann u. A. auf den Fluren des Krankenhauses untergebracht sind. Die meisten Patienten sind sehr arm und nutzen die für sie vergünstigte Behandlung.Im Nityaseva Krankenhaus Krankenhaus existiert seit nunmehr 12 Jahren zudem auch eine Krankenpflegeschule, die sich seit ihrer Gründung für die benachteiligten Mädchen der Region einsetzt.

Die Krankenpflegeschule wurde im Jahr 2008 gegründet, um die Mädchen aus dem armen, katholisch geprägten und benachteiligten Teil der Gesellschaft zu unterstützen. Shevgaon ist eine ländliche Gegend im Bezirk Ahmednagar. Die meisten Mädchen in dieser Gegend werden im Alter von 13 bis 16 Jahren verheiratet, um ihre Familie nicht weiter finanziell zu belasten. Sie können sich nicht frei entwickeln, besitzen meist keine Ausbildung und arbeiten als ungelernte Kraft auf dem Feld.

Trotz oftmals guter schulischer Leistungen haben die Mädchen kaum die Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen und ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften.

Die Schwestern des “Medical Mission Secular Institute“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Mädchen zu helfen.

Aus diesem Grund haben die Schwestern einen ANM-Kurs (Auxiliary Nursing Midwifery/ Helfer, Pflege, Geburtshilfe), für die Mädchen ins Leben gerufen, der ungefähr zwei Jahre dauert. Durch diese berufliche Ausbildung lernen die Mädchen selbstbestimmter zu leben und ihre Zukunft aktiv zu gestalten. Sie belasten die Familie auch finanziell nicht mehr. Mit dem ANM-Abschluss können sie sowohl in staatlichen, als auch in privaten Krankenhäusern eine Anstellung annehmen.

Neun Jahrgänge haben ihre Ausbildung bereits abgeschlossen. Seit 2011 hat die Schwesternschule zudem die Erlaubnis, 30 Mädchen pro Jahrgang aufzunehmen. Aktuell gibt es zwei Jahrgänge.

Die gesamte Ausbildung kostet, einschließlich Verpflegung, Unterrichtsmaterial, speziellen Fortbildungen und Prüfungsgebühren, sowie aller weiteren Aufwendungen, umgerechnet ca. 1.500 €.

Für einen Teil der Schülerinnen besteht die Möglichkeit, ein staatliches Stipendium zu erhalten, was dann zumindest 70% der Kosten abdeckt. Alle anderen Mädchen müssen den vollen Betrag bezahlen, was in der armen Bevölkerung kaum darstellbar ist. Aus diesem Grund ist die Schwesternschule auf Unterstützung von außen angewiesen, um den hilfsbedürftigen Mädchen die Ausbildung zu ermöglichen.

Der Pathardi-Verein unterstützt seit diesem Jahr aktiv das Projekt der Schwesternschülerausbildung. Aktuell übernehmen wir die kompletten Ausbildungsgebühren für Urmila Shantwan Pandit, einem jungen Mädchen aus sehr armen und schwierigen familiären Verhältnissen, die kein stattliches Stipendium erhalten hat. Urmila ist sehr fleißig, interessiert und sehr engagiert.

Wir als Pathardi-Verein Hamburg wollen mit direkten Patenschaften dieses Projekt der Schwesternschülerausbildung unterstützen, um den benachteiligten Mädchen in dieser Region eine Chance zu geben.

Wir suchen aus diesem Grund Pateneltern die sich bereit erklären, entweder einen Teil der Ausbildung oder den gesamten Ausbildungsbetrag zu übernehmen.

Bitte sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie eine Patenschaft übernehmen oder wenn Sie weitere Informationen hierzu erhalten möchten.

Schwesternschülerinnen in Shevgaon


Der Pathardi-Verein-Hamburg startet das Projekt zur Unterstützung des christlichen Ashram Shantivanam

Bildung für die arme Landbevölkerung
Bildung ist der Weg aus Armut, Hunger und Elend. In Indien ist
Bildung allerdings weitestgehend Privatsache, findet in den Städten
statt und ist teuer. Arme Kinder vom Lande können das dürftige Angebot
zur Beschulung nur sehr begrenzt wahrnehmen. Sie werden
immer wieder von ihren Eltern aus den Schulen geholt, um in der
Landwirtschaft zu helfen. Die Bildungswege der Kinder aus der armen
Landbevölkerung sind deshalb kurz und bruchstückhaft. Selten erreichen
sie höhere Berufe, deren Arbeit die Lebensqualität der ganzen
Region verbessern würde. Kaum jemand schafft es „vom Kindergartenkind
zur Ingenieurin“.

In Tamil Nadu, in Südindien, hat ein von Benediktinern geleiteter
ökumenischer Ashram ein ehrgeiziges Bildungsprojekt ins Leben
gerufen, welches die gesamte Bildungskette umgreift: Von der Früherziehung
in der Kita, über Elementarunterricht in der Grundschule
und weiterführende Beschulung bis zur Studierfähigkeit.

Vom Alphabet für die Kleinsten…
Der Kindergarten ist für etwa 15-20 Kleinkinder der ärmsten Familien
offen. Zwei Erzieherinnen betreuen die Kinder in einem von P. Dorathick
gebauten Haus und auf einem kleinen Spielplatz. Die Kleinen
bekommen eine Mahlzeit pro Tag und elementare Früherziehung.
über den Unterricht in der Schule…
in der alle Altersstufen gemeinsam unterrichtet werden. In der von P.
Dorathick unterstützten Schule werden insbesondere Kinder unterrichtet,
deren Familien sich das Schulgeld sonst nicht leisten könnten.
…bis zur Studienhilfe.
P. Dorathick baut gerade an sogenannten „Tuition Centers for poor
Students“ (Hilfezentren für arme Studierende bezüglich Studiengebühren),
da er die besten Abgänger und Abgängerinnen sogar an die
Universitäten bringen will – ein ehrgeiziges Projekt, das noch in den
Kinderschuhen steckt.

ökumenischer Ashram in Tamil Nadu


Zyklon „Amphan“ sorgt für Zerstörung in Indien und Bangladesch
  –  Spendenaufruf für das Projekt von Pater Dr. Saju George  –

Der Zyklon „Amphan“ ist am 20. Mai 2020 auf die Küste von Indien und Bangladesch getroffen und hat in der Region West Bengalen massive Schäden verursacht. Der Jesuitenpater Dr. Saju George, der bereits einige Male in Hamburg mit seinen wunderbaren Tänzen Spenden für seine sozialen Projekte gesammelt hat, betreibt in der Nähe von Kalkutta ein Sozialprojekt mit Schule und Tanzschule für bedürftige Kinder und Jugendliche aus der Umgebung. Mit seinen Veranstaltungen in Europa finanziert er seine sozialen Projekte in Indien. Durch den kompletten Corona-Lockdown in Indien war die finanzielle Situation vor Ort schon bereits sehr angespannt. Nun hat der Zyklon „Amphan“ zudem zu massiven Schäden an Gebäuden und an der Trinkwasser- und Stromversorgung geführt.

Pater Saju hat die Pfarrei St. Ansgar-Niendorf und den Pathardi-Verein um Unterstützung in dieser besonderen Situation gebeten. Pfarrer Ulrich Krause hat in der Pfarrei bereits einen entsprechenden Spendenaufruf für Pater Saju gestartet. Die Spenden werden über den Pathardi-Verein an Pater Saju weitergeleitet. Der Pathardi-Verein beteiligt sich ebenfalls an dem Spendenaufruf!

Wir bitten Sie um Ihre spontane finanzielle Untersützung für das Projekt von Pater Saju.
Bitte nutzen Sie als Verwendungszweck die Stichworte „Nothilfe Zyklon Amphan“
https://www.pathardi-verein-hamburg.de/spenden/
 
  

Umgefallene Bäume und beschädigte Dächer auf dem Gelände der Schule

 

 

2019

Im Oktober 2019 wird Pater Dr. Saju George „der tanzende Jesuit“ wieder in Hamburg sein!

Wir freuen uns sehr darüber, dass er am 06.10.19, um 11.30h den Gottesdienst in der kath. Kirche
St. Jakobus, Lurup durch seine spirituellen Tänze gestalten wird.

Pater Saju ist ein Priester, der mit klassischen indischen Tänzen christliche Themen darstellt und das Evangelium verkündet. So hat er eine Eucharistiefeier von Papst Johannes Paul II in Neu-Delhi tänzerisch begleitet.

Pater Saju ist ein international renommierter, mehrfach mit Preisen ausgezeichneter Berufstänzer, der in einem ärmlichen Vorort von Kolkata ein Zentrum für Kunst- und Kultur betreibt, in dem er auch Dorf- und Straßenkinder in Englisch und Tanz unterrichtet.

– siehe auch: https://puresivefilms.com/portfolio-items/saju-george-the-dancing-jesuit/

Adresse: St. Jakobus, Jevenstedter Str.111, Hamburg – Lurup

          

 

50 Jahre Pathardi-Verein (2017-2018)

Im Rahmen des 50. jährigen Jubiläums des Pathardi-Vereins, haben in 2017 und 2018 diverse Veranstaltungen stattgefunden.

Am 17.09.2017 hielt Sr. Hilda, Leiterin des Krankenhauses Nitya Seva in Shevgaon, einen spannenden Vortrag über Ihre Arbeit.
Es ging hierbei um die soziale Situation in Shevgaon und den umliegenden Dörfern, um das Nitya Seva Krankenhaus, um das Gesundheitswesen im allgemeinen, um das HIV Projekt in den Dörfern (unterstützt durch den Pathardi-Verein) und die Ausbildung der Krankenschwestern.
– siehe auch: https://www.pathardi-verein-hamburg.de/projekte/svasak/

Am Sonntag, den 15.10.2017 hatten wir die große Freude, dass Pater Dr. Saju George „der tanzende Jesuit“ während und nach der hl. Messe in St. Ansgar, Niendorf den Gottesdienst mit seinen traditionellen Tänzen begleitet hat. Es war ein sehr intensiver Gottesdienst, der durch den spirituellen Tanz die Menschen auf sehr besondere Weise emotional berührt hat.

Am Sonntag, den 05.11.2017, durften wir dem Vortrag von Sr. Alvita (Oberin des Ordens der „Sisters of the Holy Family of Nazareth“) und Sr. Margaret über das Leben der Patenmädchen in den Heimen Ajra und Watangi und ihren Werdegang nach Abschluss der Schule folgen. Auch dies war eine unglaublich spannende Veranstaltung.

Durch die sehr persönlichen Besuche der Indischen Ordensleute, deren Projekte wir seit Jahren unterstützen, ist die Verbindung zu den Projekten und den Menschen vor Ort noch einmal deutlich stärker geworden.